Über das Forschungsprojekt

Forschungsprojekt

Unser Projekt widmet sich der ersten deutschlandweiten Erhebung digitaler Partizipationsverfahren auf kommunaler Ebene. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der unterschiedlichen Partizipationsmodelle zu entwickeln und deren Einsatzmöglichkeiten, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren zu analysieren.

Basierend auf den gewonnenen Daten und Erkenntnissen entwickeln wir ein multimodales digitales Dashboard, das als zentrale Informationsquelle dient und die verschiedenen Partizipationsmodelle übersichtlich visualisiert.

Dieses Tool soll Kommunen dabei unterstützen, ihre Beteiligungsverfahren effektiver zu gestalten und die Bürgerbeteiligung nachhaltig zu stärken. Unsere Forschung trägt dazu bei, die digitale Transformation in der lokalen Politik zu fördern und einen Beitrag zur Stärkung der Demokratie zu leisten.

Projektpartner

Das Forschungsprojekt ist mit den Universitäten Leipzig, Koblenz, Düsseldorf und Dresden über die gesamte Bundesrepublik verteilt.

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Wissenschaftlicher Beirat

Renommierte Expertinnen und Experten verschiedener Fachgebiete sorgen für wissenschaftliche Tiefe und praktische Relevanz.

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Praxisbeirat

Erfahrene Kräfte aus den Bereichen öffentliche Verwaltung, Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft unterstützen das Projekt.

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Warum ein Dashboard?

Unser Projekt führt die erste deutschlandweite Erhebung digitaler Beteiligungsverfahren auf kommunaler Ebene durch und macht die Ergebnisse über ein innovatives, multimodales Dashboard nutzbar. Dieses Dashboard dient als zentrale Informationsplattform, die Daten übersichtlich aufbereitet und einen schnellen Zugang zu relevanten Erkenntnissen ermöglicht.

Kommunen können damit ihre Verfahren vergleichen, Best Practices erkennen und ihre digitalen Beteiligungsangebote gezielt weiterentwickeln. Das stärkt Austausch, Vernetzung und Transparenz und unterstützt fundierte Entscheidungen bei der Gestaltung neuer Formate.

Durch kontinuierliche Aktualisierung bildet das Dashboard aktuelle Trends ab und bleibt langfristig relevant. Es trägt dazu bei, lokale Demokratie zu stärken, indem es Kommunen hilft, niedrigschwellige und wirksame Beteiligungsmöglichkeiten bereitzustellen.

So leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur digitalen Transformation und fördert inklusive, engagierte Gemeinschaften vor Ort.

Unsere primären Forschungsfragen

1
Untersuchungsebene: Makro-Ebene

Diese Frage beschäftigt sich mit den Perspektiven und Zielen der kommunalen Anbieter von Online-Beteiligungsverfahren. Auf der Meso-Ebene wird untersucht, welche organisatorischen und institutionellen Bedingungen die erfolgreichen Beteiligungsverfahren kennzeichnen. Dies umfasst finanzielle, personelle und technische Ressourcen, den Grad der Institutionalisierung von Beteiligungsverfahren sowie die Einbindung in Netzwerke und die Zusammenarbeit mit Dienstleistern.

2
Untersuchungsebene: Meso-Ebene

Diese Frage beschäftigt sich mit den Perspektiven und Zielen der kommunalen Anbieter von Online-Beteiligungsverfahren. Auf der Meso-Ebene wird untersucht, welche organisatorischen und institutionellen Bedingungen die erfolgreichen Beteiligungsverfahren kennzeichnen. Dies umfasst finanzielle, personelle und technische Ressourcen, den Grad der Institutionalisierung von Beteiligungsverfahren sowie die Einbindung in Netzwerke und die Zusammenarbeit mit Dienstleistern.

3
Untersuchungsebenen: Makro-, Meso- und Mikro-Ebene

Diese umfassende Frage zielt darauf ab, die Bedingungen und Faktoren zu identifizieren, die auf verschiedenen Ebenen zum Erfolg von E-Partizipationsverfahren beitragen. Auf der Mikro-Ebene werden die Einstellungen der Stakeholder (Verwaltung, Bürger, Wirtschaftsakteure) untersucht, insbesondere hinsichtlich ihrer Technologieakzeptanz und -kompetenz, ihrer Erfahrungen mit Beteiligungsverfahren und ihrer Motivation zur Teilnahme. Die Meso-Ebene betrachtet die internen organisatorischen Ressourcen und Strukturen, während die Makro-Ebene die äußeren Rahmenbedingungen analysiert.