Digitale Demokratie braucht klare Rahmenbedingungen – Eindrücke von der Digital Democracy Conference in Den Haag

Okt. 10, 2025 | von Dr. Nadja Wilker | Aus dem Maschinenraum

Im Oktober fand in Den Haag die Digital Democracy Conference statt – ein europäischer Treffpunkt für Fachleute aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Technologieentwicklung. Die Konferenz bot vielfältige Einblicke in aktuelle Debatten rund um digitale Demokratie – mit besonderem Fokus auf Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um digitale Technologien im Sinne demokratischer Teilhabe zu gestalten und einzusetzen.

Expert:innen aus verschiedenen Bereichen diskutierten, welche rechtlichen, ethischen und technischen Voraussetzungen notwendig sind, um demokratische Prozesse mithilfe digitaler Werkzeuge zugänglicher, transparenter und inklusiver zu machen. Dabei wurde deutlich: Es geht nicht nur um Tools, sondern um Vertrauen, Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und die langfristige Gestaltung demokratischer Infrastrukturen.

Dr. Nadja Wilker

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Nadja Wilker ist promovierte Politikwissenschaftlerin und erforscht die Perspektive von Entscheidungsträgern und Verwaltungsakteuren im Kontext digitaler Bürgerbeteiligung.

Sie hat Kommunikations- und Politikwissenschaft (B.A.) in Münster und Politische Kommunikation (M.A.) in Düsseldorf studiert. Während ihrer Promotion an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat sie die Rollen und Perspektiven kommunaler Mandatsträger im Kontext von E-Partizipation analysiert und mit einem interdisziplinären Team eine Übersicht digitaler Beteiligungsverfahren in NRW erstellt (www.monitor-online-partizipation.de). In den letzten Jahren konnte sie zudem als Referentin der Hochschulleitung Erfahrungen in der Praxis der Wissenschaftskommunikation sammeln und hat Transferformate für politische Entscheidungsträger entwickelt und organisiert.

E-Mail: nadja.wilker@hhu.de